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Das ABC des Baby Planners – D wie Doula, Dokumente und Durchtrennen der Nabelschnur

Das ABC des Baby Planners – D wie Doula, Dokumente und Durchtrennen der Nabelschnur

Doula

Eine Doula hat in der Regel selbst Kinder und hat dadurch bzw. durch eine weitere Ausbildung ein umfassendes Wissen rund um die Geburt. Sie kennt und versteht die emotionalen Bedürfnisse einer Frau während der Geburt, und ist so in der Lage, der Gebärenden eine einfühlsame, ganzheitliche und individuelle (aber nicht medizinische!) Unterstützung zu geben. In der Regel umfasst die Betreuung durch eine Doula 1-2 Vorgespräche vor der Geburt, die Rufbereitschaft und Begleitung während der Geburt und einen Nachbesprechungstermin im Anschluss an die Geburt.

Der Begriff der Doula ist nicht geschützt, sodass theoretisch jeder als Doula tätig sein kann. Es gibt allerdings auch offizielle Stellen, wie Doulas in Deutschland e.V. und die GfG, die Doulas ausbilden. Die Kosten einer ausgebildeten Doula belaufen sich in der Regel auf 500-800 Euro und müssen privat getragen werden. Eine Doula ersetzt weder Hebamme noch Geburtshelfer, da sie keine medizinische Beratung und Betreuung übernimmt. Besonders für Frauen, die unsicher oder ängstlich sind oder die sich auch im Krankenhaus ohne Beleghebamme eine 1:1 Betreuung wünschen, ist die Doula eine gute Option.

 

Dokumente

 

Vor und nach der Geburt gibt es ja so einige Dokumente auszufüllen. Wir empfehlen Euch am besten eine Liste mit den entsprechen Anträge zu machen, zu notieren, was für Unterlagen noch gebraucht werden und wann die Deadlines dazu sind. So habt ihr alles auf einen Blick, könnt die Sachen stück für Stück abarbeiten und ggf sogar an den Partner weiterreichen. Außerdem solltet ihr die Deadlines auch in Eure Onlinekalender vermerken, sonst werden sie schnell mal vergessen.

 

Folgende Dokumenten-Todos solltet ihr im Kopf haben:

 

  • Unterlagen für Vaterschaftsanerkennung Standes- /Jugendamt (für Unverheiratete)
  • Unterlagen für Sorgeerklärung beim Jugendamt beantragen (für Unverheiratete)
  • Wechsel der Lohnsteuerklasse (Ehepaare)
  • Mutterschaftsgeld privat beantragen (Bundesversicherungsamt) oder Mutterschaftsgeld Arbeitnehmer beantragen (Krankenkasse)
  • Unterlagen für Familienversicherung bei d. Krankenkasse besorgen
  • Unterlagen für Kitaanmeldung / Tagesmuttersuche
  • Unterlagen für Beantragung Haushaltshilfe / Mütterpflegerin bei der Krankenkasse Lohnsteuerkarteneintrag Kind
  • Elterngeldantrag Elterngeldstelle
  • Kindergeldantrag Familienkasse
  • Beantragung Reisepass für den Nachwuchs

Eine gute Alterntive ist übrigens auch unser online baby planner. Hier bekommt ihr jede Woche eine Liste mit allen anstehenden Todos zugeschickt…Und das Tolle ist, der kostet nicht mal was!

 

Durchtrennen der Nabelschnur

 

Wenn das Baby auf die Welt kommt, ist es normalerweise so, dass nach einer Weile (meist nach 1-3 Minuten) die Nabelschnur abgeklemmt und dann durchtrennt wird. Dieses Abnabeln wird auch gerne den Vätern überlassen, die dann recht nervös mit der Schere das Kind endgültig von der Versorgung der Plazenta lösen. Immer häufiger hört man jedoch davon, dass das Auspulsieren der Nabelschnur besser ist, als das schnelle Durchtrennen dieser. Hierbei geht es vor allem darum, das Kind sanft und gestärkt die Geburt beenden zu lassen und den natürlichen Verlauf nicht zu stören. Die Nabelschnur wird in der Regel so lange in Ruhe gelassen, bis das Kind gut und ausgeglichen atmet. Das kann auch bis zu 10 oder 20 Minuten dauern. Das Auspulsieren der Nabelschnur kann viele Vorteile haben: So bekommen, die Kinder nochmal mit der zusätzlichen Blutmenge einen extra Schub an Eisen und Giftstoffe können ein letztes Mal abtransportiert werden. Wenn man das Auspulsieren der Nabelschnur gerne möchte, sollte man das den Hebammen sagen und auch darauf achten, dass die Nabelschnur dabei nicht abgeklemmt ist. Es gibt aber auch Situationen in denen das Auspulsieren nicht möglich ist. Die Nabelschnur muss schnell abgetrennt werden, wenn man das Nabelschnurblut spenden oder einlagern möchte, oder wenn das Kind schnellstmöglich ärztlich versorgt werden muss. Macht Euch also am besten schon vor der Geburt Gedanken, wie ihr dazu steht und was ihr Euch für Euch wünscht.

Weiterführende Links zu dem Thema findet ihr hier:

https://birthtimedoula.wordpress.com/stammzellspende-versus-physiologisches-abnabeln/

http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/geburt-wissenswertes/1110-hoffnung-aus-dem-eisfach-stammzellen-aus-der-nabelschnur-werden-fuer-spaeter-eingefroren-lohnt-sich-das

http://theconversation.com/delay-clamping-babies-umbilical-cords-for-better-health-and-development-42406 (eng)

http://archpedi.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2296145#.VWT-0ITDM5A.facebook (eng)

 

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