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(Deutsch) Sicherheit durch Kompetenz – Kindersicherheit heißt auch Gefahren erobern

(Deutsch) Sicherheit durch Kompetenz – Kindersicherheit heißt auch Gefahren erobern

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8 Comments
  1. Hallo, toller Artikel! Ich hab schon des öfteren schräge Blicke geerntet weil ich meinen 14-monatigen Sohn recht viel Freiraum lasse. Mit diesem Artikel fühle ich mich bestärkt, dass das gut so ist und ich mich weiterhin von ihm leiten lassen sollte. Danke!
    Liebe Grüße!

  2. Danke für diese guten Tipps. Bei unserer ersten Tochter fiel mir das nicht allzu schwer. Ich konnte ihr viel Freiheiten lassen und heave gelernt, ihr zu vertrauen. Sie ist nun 3,5. Unsere zweite Tochter ist nun 16 Monate alt und ich habe täglich Sorge, dass ich nicht genügend auf sie aufpassen kann. Sie klettert übermütig, fasst ihn Müll und WC, hat kaum Grenzen und einen tollen starken Willen. Fröhlich und ausgelassen macht ihr Mut und die Selbstüberschätzung mir oftmals Angst. Ich will Vertrauen lernen und ihr das vermitteln, aber das gelingt mir kaum

    • Das Gute dabei ist doch, dass sie eine große Schwester hat, die automatisch immer mit aufpassen wird. Gerade beim zweiten Kind hat man mehr das Gefühl, das Dinge durchrutschen, aber dafür gibt es jetzt eben auch mehr Menschen die sie beschützen können. Jedes Kind ist einfach anders und der Gefahrenumgang mit ihnen auch. Bei kleinen Draufgänger kann es echt helfen, wenn man den Alltag etwas entschleunigt und die Dinge langsamer angeht. LG Ulrike

  3. Ich finde den Artikel toll und ich wünschte ich könnte die Tipps umsetzen.
    Allerdings ist bei mir das Problem, dass ich meine Angst, dass etwas passiert nicht überwinden kann.
    Ständig gehe ich von worst case Szenarien aus was sicherlich auch daran liegt, dass ich Kinderkrankschwester bin und eben die 2 von 20.000 Fällen gesehen habe bei denen das Kind z.B. vom Rutschenturm gestürzt ist.
    Wie werde ich da nur entspannter diesbezüglich?

    • Liebe Linda

      wenn man ständig mit dem schlimmsten Fällen des “Schief-Gehens” konfrontiert wird, ist es natürlich total schwierig eine entspannte Sicht auf die Dinge zu haben. Das kann ich total verstehen. Meist sind es aber eben die Kinder, die nicht gelernt haben ihre eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen, weil die Eltern ständig sagen,” pass auf” oder “das kannst du noch nicht”, die am Ende vom Rutschturm fallen. Wenn Du merkst, dass Du bestimmte Dinge, wie Spielplatzabenteuer, gar nicht kannst dann frag deinen Partner oder andere Familienmitglieder diese Dinge zu übernehmen. Außerdem kannst du ja auch unterstützen indem Du kleine Herausforderungen in einer kinderfreundlichen Umgebung übst wie bei dem Blog Eltern vom mars). Vielleicht hilft es dir auch, wenn du dir vor Augen hälst, womit du dein Kind ausstatten willst, wenn es irgendwann alleine loszieht. das wird früher oder später passieren, dein Einfluss wird immer weniger. womit du ihn für diese Zeit wappnest liegt aber eben genau jetzt in deiner Hand. Viel Erfolg, ich bin mir sicher, ihr findet Euren ganz eigenen Weg. LG Ulrike

  4. Danke für die ausführliche Antwort.
    Ich werde weiter üben gelassener zu sein und in die Kompetenzen meines Sohnes zu vertrauen.

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