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Reboarder mit Baby – Der Praxistest

Reboarder mit Baby – Der Praxistest

Warum die Reboarder so unglaublich gut sind, haben wir ja schon vor einer Weile erzählt. Doch nur weil diese Sitze in der Theorie und laut Studien so gut sind, heißt es noch lange nicht, dass sie den Praxistest bestehen. Da wir momentan das Baby und das passende Auto (denn das braucht man für so einen Reboarder ja tatsächlich auch) haben, konnten wir es uns nicht nehmen lassen einen dieser großartigen Teile zu testen.

Das Einbauen/Verstellen

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Wenn man einmal die kleinen Bildchen verstanden hat, ist das Einbauen sehr einfach. Man klickt den Sitz in die Isofix-Halterungen und stellt den Befestigungsstab fest und fertig ist der Einbau. Auch sehr gut ist, dass die Bildchen zum Einbau direkt am Sitzt angebracht sind, sodass man diese Gebrauchsanweisung immer dabei hat und nochmal nachgucken kann. Das gilt ebenso für das Verstellen.

 

Die Gurte sind ganz leicht locker und festzustellen, was ich sehr wichtig finde, da ich so das Baby jedesmal gut feststellen kann, je nachdem was es an hat. Auch die Kopfstütze ist ganz leicht zu verstellen und wächst schön mit dem Kind mit. Im hinteren Teil des Sitzes ist ein kleiner Stauraum, ich finde das ist eine nette Idee.

 

Man kann den Sitz in zwei unterschiedliche Liege- bzw Sitzpositionen stellen, das ist zwar gut, allerdings hätte ich mir noch eine dritte gewünscht, in der das Baby noch mehr liegt.

 

Das Handling

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Ist der Sitz einmal fest, bleibt er auch im Auto. Während man die klassische Babyschale auch abschnallen und mitnehmen kann, ist das bei einem Reboarder nicht möglich. Er ist schlichtweg zu schwer und zu sperrig. Manchmal ist das nicht so ideal, weil das Baby immer 5 Minuten bevor man zuhause angekommen ist, einschläft. Allerdings kommt man so nicht in die Versuchung die Babyschale als Kinderwagenersatz zu nutzen und das ist eigentlich super, denn das lange Liegen in einer Babyschale ist schädlich und sogar gefährlich. Das Modell, dass wir getestet haben, hatte die großartige Funktion, den Sitz zur Autotür drehen zu können. So ist das Reinsetzen und Rausholen wirklich sehr angenehm und rückenfreundlich, auch durch die Höhe des Sitzes noch begünstigt.

 

Während der Fahrt (auch als Beifahrer) kann man das Kind ohne Spiegel schlecht bzw. gar nicht sehen. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Und auch so komme ich schwer an das Baby ran. Da man den Reboarder nicht auf dem Beifahrersitz befestigen kann, muss er also immer hinten angebracht werden und die Kinder werden immer schwer zu erreichen sein, was ich mir schwierig vorstelle, wenn sie zunehmend interagieren wollen und beim Autofahren anspruchsvoller werden.

 

Preisleistung

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Mit knapp 500 Euro ist er schon sehr teuer. Mir ist ein aber guter Sitz, den ich über einen langen Zeitraum nutzen kann (er ist bis 18kg nutzbar) und in dem mein Kind sicher ist, auch sein Geld wert. Allerdings ist das auch ganz klar eine Kostenfrage: Sowohl das Auto mit Isofix, als auch der Sitz müssen erst einmal im Budget sein. Und wenn man zum Beispiel zwei Autos hat, wird es schon recht happig, da man den Sitz nicht ständig hin und herwechseln will. Trotz des Preises würde ich mich immer wieder für einen Reboarder entscheiden.

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Was gefällt uns besonders gut:

  • Das Baby kann super aus dem Fenster gucken
  • Ich kann den Kindersitz lange benutzen
  • Er ist wirklich stabil und hochwertig
  • Er ist super einfach einzubauen und zu bedienen
  • Man kann ihn zur Tür drehen (später auch 360 Grad) und so ist das Reinsetzen und Anschnallen sehr angenehm.

 

Was finden wir nicht so toll

  • Er ist schwer einsehbar und erreichbar von den Vordersitzen aus
  • Das Baby sitzt doch sehr angewinkelt und steil in dem Sitz – diese Sitzposition ist gerade für die ersten Wochen/Monate nicht wirklich ideal
  • Man kann ihn nicht beliebig in anderen Fahrzeugen nutzen (Isofix ist notwendig und er ist sehr schwer und sperrig)
  • Im Winter muss man das Kind zuhause anziehen, zum Auto bringen, wieder ausziehen und wenn man ankommt wieder anziehen etc. (da es sehr gefährlich ist, sie im dicken Winteranzug zu transportieren) – das ist nicht wirklich praktisch.

 

Fazit

Es gibt keinen perfekten Kindersitz, auch der Reboarder ist es nicht. Aber er ist sehr gut zu handhaben und in Sachen Sicherheit und Komfort schon sehr nah dran. Ich würde ihn immer wieder anschaffen und wir sind gespannt wie er sich macht, wenn er die nächsten Jahre mitwächst.

1 Kommentar
  1. …auch von uns 100% Empfehlung für das Produkt – wir empfehlen allgemein Reboarder vor Kindersitzen! Allgemein sollte Reboarder sich durchsetzen, um einfach die Sicherheit der Kinder zu erhöhen.

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