Feedback

Schau mir in die Augen Kleines! – Warum Blickkontakt für Babys im Kinderwagen so wichtig ist

Schau mir in die Augen Kleines! – Warum Blickkontakt für Babys im Kinderwagen so wichtig ist

Ich habe für den Blog motherbook.de einen Artikel geschrieben, warum es so wichtig ist, dass die Babys möglichst lange in ihren Kinderwägen zu den Erwachsenen ausgerichtet werden sollten. Diesen Beitrag möchte ich auch gerne hier mit Euch teilen:

Jetzt ist es soweit. Das Kind will nach vorne schauen und die Welt entdecken, natürlich vom Kinderwagen aus. Und schwups wird der Sportaufsatz rumgedreht und das Kind „darf endlich“ nach vorne schauend fahren. Mittlerweile weiß man jedoch, dass das gar nicht gut für das Kind ist. Nun mag man sich fragen, warum das gut ist, weil sie doch eigentlich die Welt entdecken wollen.

Exploration braucht Rückversicherung

 

Damit die Kinder erfahren, ob das was sie sehen oder hören, gefährlich oder nicht ist, brauchen sie die Kommunikation mit der Mutter bzw. dem Erwachsenen, der den Kinderwagen schiebt. Woher sollen sie sonst wissen ob die Situation gefährlich ist oder nicht? Wenn z.B. ein großer Hund vorbeikommt und der Erwachsene lächelt, weiß das Kind schnell, dieses Tier ist keine Gefahr und wird mich bestimmt nicht fressen. Kommt aber dieser Hund am Kinderwagen vorbei ohne, dass das Kind sich rückversichern kann geht es automatisch von Gefahr aus, ist unsicher misstrauisch und verängstigt.

 

Dauerstress macht langfristige Schäden

 

Wenn sie also die Mimik und Gestik, also die Rückversicherung nicht haben, artet dies in enormen Stress aus. Folge: Das Baby zieht sich in sich zurück, blockt die gelegentlich beängstigenden neuen Eindrücke ab und lernt, der Welt da draußen zu misstrauen. (http://www.fuerkinder.org/kinder-brauchen-bindung/aktuelles-news/386-ich-seh-dich-buggy-aktion-fuer-kinder)

 

Und Stress wirkt sich auch langfristig schlecht aus: „Kinder lernen schlechter, haben es schwerer, dauerhafte Beziehungen zu entwickeln und Vertrauen aufzubauen, wenn sie unter Stress stehen. Kinder, die den Schiebenden im Blick haben, schlafen doppelt so häufig beim Fahren ein, was von den Wissenschaftlern nicht als Zeichen von Langeweile, sondern von reduziertem Stress gedeutet wird.“ (http://www.welt.de/kultur/article116603807/Dreht-die-Babys-in-den-Buggys-um.html)

 

Versetzt Euch in die Situation der Babys herein

 

Wenn man folgendes Viedo anschaut, dann  ist eine Kinderwagenfahrt selbst für uns Erwachsene total anstrengend und – sind wir mal ehrlich – beängstigend. Oftmals sieht man nicht wo die Geräuschquelle ist, die Höhe des Kinderwagens ist auf der von Auspuffen, Rädern und Tieren und der Reaktionsradius ist extrem eingeschränkt.

Wenn die Kinder groß genug sind sich umzudrehen, mit dem Erwachsenen zu reden, dann kann man nochmal über die Kinderwagenausrichtung nachdenken, aber vielleicht laufen sie ja dann auch schon an der Hand. Ich würde es mit diesem Wissen auf jedenfall anders machen, als ich es bei meiner Tochter tat.

 

Mehr darüber ist auch in folgender Studie nachzulesen:

http://www.fuerkinder.org/files/whats_life_in_a_buggy-Suzanne-Zeedyk.pdf

2 Kommentare
  1. Stimmt eigentlich. Am besten ist wahrscheinlich das Tragen im Tragerucksack? Aber das geht ja auch nicht immer…

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wie lautet die Lösung? *

Warum wir?

  • Zeitersparnis durch Wegfall stundenlanger Recherche
  • Hohe Qualitätsstandards, auch bei unseren Kooperationspartnern
  • Geldersparnis durch Vermeidung von Fehlkäufen
  • Ein offenes Ohr und individuelle Lösungen für die außergewöhnlichsten Situationen
  • Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern
  • Viele Sonderkonditionen bei unseren Partnern

Neueste Artikel

Kontaktieren Sie uns

Ulrike Käfer & Inga Sarrazin GbR, “maternita”

Schönhauser Allee 74,
10437 Berlin

Telefon: (030) 98 32 33 40
Email: info@maternita.de

css.php