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Stillen mit großen Brüsten – Stilltipps und Hilfmittel (Teil 1)

Stillen mit großen Brüsten – Stilltipps und Hilfmittel (Teil 1)

In unseren Stillberatungen haben wir es häufig mit ähnlichen Problematiken zu tun: zu wenig Milch, wunde Brustwarzen, Saugverwirrung etc.. Aber auch das Stillen mit großen Brüsten kann, gerade anfänglich, für Mutter und Baby eine richtige Herausforderung sein. Deswegen möchten wir euch heute ein paar Stilltipps und –hilfsmittel mit auf den Weg geben. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, das Stillen angenehmer zu gestalten

 

Anlegen und Stillpositionen

 

So ein kleines Neugeborenes kann am Anfang ganz schön überfordert mit einer großen Brust sein. Auch hat es meist noch nicht die richtige Kraft, um sie so fest anzusaugen, dass sie nicht gleich wieder aus dem Mund rutscht. Deswegen ist die richtige Anlegeposition und –technik besonders wichtig. Beim richtigen Anlegen solltet ihr folgendes beachten:

  • Das Kind sollte sowohl vertikal als auch horizontal gut liegen. Und zwar so, dass der Kopf leicht nach hinten neigt, wenn sie andocken wollen und das Baby möglichst nicht unter der Brust verschwindet.
  • Ihr solltet unbedingt bequem sitzen.
  • Beim Anlegen führt ihr das Baby zur Brust und nicht die Brust zum Baby.
  • Wenn ihr das Kind an die Brust führt kitzelt ruhig die obere Lippe mehrfach mit der Brustwarze damit es den Mund schön weit aufmacht.
  • Ihr seht ob das Baby gut an der Brust angelegt wurde wenn:
    • Der Mund weit offen ist
    • Die Zunge über der unteren Kauleiste liegt
    • Die Lippen nach außen gestülpt sind
    • Und das Kinn die Brust leicht berührt
Quelle: www.lactconnect.blogspot.de

Quelle: www.lactconnect.blogspot.de

Hier sieht man auch nochmal den vergleich wie gut bzw schlecht angelegt wurde.

Quelle: www.babygooroo.com

Quelle: www.babygooroo.com

Quelle: www.babygooroo.com

Quelle: www.babygooroo.com

Für große Brüste sind vor allem folgende Stillpositionen am Anfang hilfreich:

1. Der Footballgriff ist gut für große Brüste geeignet, da die Brust nicht so leicht nach Links oder rechts wegrutschen kann. Sie ist außerdem für den Anfang hilfreich, wenn Du die Brust mit beiden Händen halten musst, da Du das Baby gut vor Dir ablegen kannst.

 

Quelle: www.amothersroad.com

Quelle: www.amothersroad.com

2. Auch der normale Wiegegriff kann gut funktionieren, hier ist es empfehlenswert sich ein wenig zurückzulehnen und in eine natürliche/intuitive Stillposition überzugehen.

Quelle: www.amothersroad.com

Quelle: www.amothersroad.com

3. Wenn die Brust nicht zu prall ist, kann auch das Stillen im Liegen eine super Alternative sein, vor allem weil die Mutter dem Baby beide Brüste auf einer Seite liegend anbieten kann. Das funktioniert allerdings bei sehr vollen Brüsten nicht so gut, da durch das Aufliegen die Brust noch praller ist und das Baby sie schlecht erfassen kann.

 

Quelle: www.amothersroad.com

Quelle: www.amothersroad.com

4. Auch das intuitive Stillen kann eine sehr gute Möglichkeit sein, um das Baby entspannt zu stillen, da die Grundlage für Mütter hier eine zurückgelehnte bequeme Haltung ist – und entspannte Mütter stillen in der Regel besser. Außerdem hilft es bei einem sehr starken Milchspendereflex, reduziert den Druck auf die Brustwarze und nimmt etwas von dem Gewicht der Brüste. Für mehr Informationen zum intuitiven Stillen findest Du auf der Website (inkl. Videos)

 

Zu pralle Brüste

Große Brüste haben nicht selten auch viel Milchdrüsengewebe (das muss nicht sein, ist aber tatsächlich häufig der Fall), was das Stillen während des Milcheinschusses bzw grundsätzlich am Anfang schwierig macht. Diese viele Milch kann Probleme beim Anlegen mit sich bringen. Oft hilft es schon etwas Milch abzupumpen (oder ausstreichen), sodass das Baby die Brustwarze wieder ansaugen kann. Das hat auch zum Vorteil, dass die erste Milch, die beim Milcheinschuss so schnell und stark herausspritzt das Baby nicht mehr überfordern kann und es so ruhiger trinkt. Wenn man grundsätzlich Probleme mit zu viel Milch hat, kann es auch helfen nur eine Brust pro Mahlzeit zu geben – oder gar nur eine Brust in einem bestimmten zeitlichen Intervall (zb von 4 Stunden). Mehr zu dem Thema findet ihr auf dieser informativen Seite.

 

Wie wichtig eine richtige Stütze ist, was es so für diskretes Stillen gibt und was man alles mit der überschüssigen Milch anfangen kann, könnt ihr schon in ein paar Tagen bei uns nachlesen. Außerdem verlosen wir etwas Schickes. Seid gespannt!

 

 

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